Softwareentwickler

Wertschöpfung in Echtzeit

Wertschöpfung in Echtzeit durch die Digitalisierung produzierender Unternehmen in Deutschland.  

In Deutschland ist der Anteil an produzierenden Gewerben immer noch wesentlich höher als in allen anderen Ländern der europäischen Union. Es gibt tatsächlich Meinungen die das häufig als Nachteil in einer digitalisierten Welt betrachten, dies ist jedoch ein Trugschluss, denn das Gegenteil ist der Fall. Mit neuen Herausforderungen kommen auch immer neue Chancen, und das ist wahr insbesondere für die zahlreichen mittelständischen Produzenten in Deutschland. Mit Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge (IOT) bieten sich den produzierenden Unternehmen neue Möglichkeit der Effizienzsteigerung und Produktivitätserhöhung. Der Ansatz ist ein interdisziplinärer, welcher ursprünglich voneinander getrennte Bereiche wie Anlagen- und Maschinenbau, als auch die Elektrotechnik mit individueller Softwareentwicklung und einer modernen cloudbasierten IT-Infrastruktur verschmelzen lässt.

 

Digitalisierung ist kein Selbstzweck

Thomas Klein Experte CRM Systeme

Thomas Klein, Experte und Berater für CRM Systeme

Achtung Vorsicht: Jeder Hype bringt auch immer Dienstleister und Berater mit sich, die diese Welle reiten wollen, ungeachtet der tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden. Die digitale Transformation ist kein Selbstzweck, sondern verlangt sowohl nach operativer Exzellenz in der Produktion als auch das Einbeziehen aller Unternehmensprozesse. Wenn als Beispiel die Produktion eines Maschinenbauers im höchsten Maße digitalisiert wurde, das Controlling, die Buchhaltung und die Logistik jedoch weit abgeschlagen hinterherhinken, das wird sich das Unternehmen insgesamt sehr schwer tun den Kundenerwartungen gerecht zu werden. Wir durften in der Vergangenheit immer wieder Zeuge von Szenarien werden, wo nur ein Teilbereich des Betriebs fortschrittlichen Digitalisierungsmaßnahmen unterlag, ein anderer wiederum völlig vernachlässigt wurde. z.B. manuelle Datenpflege.

Zu unseren Kunden zählten beispielsweise Firmen mit einer hoch entwickelten Produktion und Lagerhaltung, bei denen jedoch Kundenanfragen über Wochen in Ablageordner vergammelten, weil niemand im Vertrieb den Überblick noch die nötige Zeit dazu hatte sich dieser potenziellen Neukundengeschäfte anzunehmen. Mit einem CRM-System (CRM* Customer Relationship Management) konnten wir innerhalb weniger Wochen und einem verhältnismäßig geringem Budgetaufwand dieses Problem aus der Welt schaffen. Häufig sind es sogar die besonders Erfolgreichen und stark wachsenden Unternehmen, denen es an einer ganzheitlichen Strategie fehlt.

 

Hat Digitalisierung im Mittelstand ein Verfallsdatum?

Ängste plagen die deutschen Produzenten im so wichtigen Mittelstand. Abhängigkeiten und die Allokation von Ressourcen für den nächsten Schritt in Richtung Industrie 4.0. Die Annahme, dass nur die großen Konzerne es leichter hätten den Sprung in die neue Welt zu schaffen, ist allerdings ein Trugschluss. Ich kann bestätigen, dass gerade beim Thema Flexibilität und der Bereitschaft zum Wandel, die kleineren Maschinenbauer häufig eine ganz andere Dynamik an den Tag legen als so manch einer von den großen Tankern. Entscheidungen, dass ein oder andere Projekt für individuelle Softwareentwicklung aufzugleisen, werden oft in nur einem Bruchteil der Zeit gefällt. Anforderungskataloge innerhalb von wenigen Wochen, anstelle von mehreren Monaten erstellt. Ein kleines Schnellboot kann wesentlich schneller die Richtung ändern als ein großer Tanker, selbst wenn dieser für einen Richtungswechsel auf die Bremse tritt, rollt er immer noch eine ganze Zeit lang in die gleiche und falsche Richtung.

Die richtige Software ermöglicht dem Mittelständler noch besser in der Abfolge seiner Prozesse zu werden, und dabei mehr Geld zu verdienen. Sicherlich erfordert, dass zunächst erstmal Investitionen, von denen die Geschäftsführung und Controlling noch nicht genau wissen, wann sich diese rentabilisieren, jedoch müssen diese nicht alle auf einmal getätigt werden. Sehr häufig ist es mir mit meinen Kunden gelungen auch große individuelle Softwarelösungen zu programmieren die im ersten Jahr noch weit unter dem 6-stelligen Bereich lagen, wobei eine Standardsoftware von einem Hersteller wie SAP, Microsoft oder Salesforce bereits eine ähnliche Summe allein nur für Lizenzkosten fällig gewesen wäre. Gerade das über die steigenden Rohstoffpreise gebeutelte produzierende Gewerbe in Deutschland, weiß diese Kostenersparnis mit Individualsoftware sehr zu schätzen. Anlage- und Maschinenbauer, Werkzeugproduzenten, und Hersteller von Elektroteilen gehören zu unseren Kunden.

 

Checkliste: Daten in Ihrem Unternehmen
  • Welche Daten sind für Ihr Unternehmen wichtig, wie und wo werden diese zur Wertschöpfung eingesetzt?
  • Welche Personen und Softwarelösungen sind für das sammeln und auswerten dieser Daten verantwortlich?
  • In welchem Format werden diese Daten generiert und wie werden sie aufbereitet?
  • Welchen Nutzen bieten diese Daten konkret?
  • Welche Systeme verwenden die aufbereiteten Daten?
  • Wie läuft die Datenübertragung zwischen den Systemen?