Szenario

Ein Lager, ganz ohne Zettel

Ein mittelständischer Farb- und Lackhersteller mit rund 150 Mitarbeitern wollte sein Lager komplett papierlos führen. Vom Wareneingang bis zur Kommissionierung.

Problem

Papier lügt nicht. Aber es stimmt auch nicht immer.

Bisher wurden alle Lagervorgänge manuell beziehungsweise mit Papier erledigt. Laufzettel, handschriftliche Vermerke, Abgleich am Ende des Tages.

Die Folge: unklare Lagerbestände, Probleme bei der Kommissionierung und bei der Disposition. Wer wissen wollte, was wirklich im Regal steht, musste hingehen und nachschauen.

Lösung

Smartphone statt Klemmbrett

Es wurde eine Lösung entwickelt, die sich an die vorhandene ERP-Software anschließt – das ERP blieb, wie es war. Die Lagermitarbeiterinnen und -mitarbeiter erledigen jetzt sämtliche Vorgänge digital auf dem Smartphone.

Alle Stellplätze und Stückgüter wurden mit QR-Codes ausgezeichnet. Scannen, bestätigen, fertig. Jedes Teil ist damit jederzeit eindeutig identifizierbar.

Ergebnis

Fehlerrate: null

Die Fehlerrate beim manuellen Abgleich der Lagerpapiere wurde auf null reduziert – es gibt schlicht keine Lagerpapiere mehr.

Zusätzlich schützen eingebaute Plausibilitätsprüfungen die Mitarbeiter vor Fehl- oder Falschbedienungen, zum Beispiel beim Abwiegen von Ware. Das System meckert, bevor der Fehler im Regal landet.

Übrigens: Dieses Projekt wurde mit einer Digitalförderung des Freistaats Bayern mit einer erheblichen Summe gefördert. Auch hier gilt: Förderprogramme gibt es in fast jedem Bundesland – fragen Sie im Erstgespräch danach.

Läuft bei Ihnen auch noch Papier durchs Lager?

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